Die Menschen in Büderich und den westlichen Werler Ortsteilen warten schon lange auf einen neuen Lebensmittelmarkt. Wie sieht Ihr Konzept für eine Verbesserung der Nahversorgung in diesen Ortsteilen aus?

27.08.2020

Bei vielen Gesprächen, nicht nur in unseren westlichen Ortsteilen, war die Nahversorgung ein wichtiges und häufig genanntes Thema.

Viele haben auch erzählt, dass der Beginn der Corona-Krise das Bewusstsein für eine nahe und lokale Versorgung weiter geschärft hat.
Hofläden haben einen sehr erfreulichen Zulauf, lokale Anbieter freuen sich zu Recht über die gestiegene Nachfrage.
Egal, ob ältere Mitbürger oder junge Familien mit Kindern; alteingesessene oder zugezogene Mitbürger, die einhellige Meinung ist:

Eine Nahversorgung, die ihren Namen verdient hat, ist Lebensqualität und Standortfaktor zugleich.
Von „mal eben schnell“ ein paar Kleinigkeiten bis zum kompletten Wocheneinkauf...

Das die Situation in den westlichen Ortsteilen seit Langem unbefriedigend ist, dürfte allen Beteiligten bekannt sein und einleuchten.
Wir müssen nach praktikablen Lösungen suchen.
Ich möchte mich daher auch nicht in der bloßen Ursachenforschung verlieren. Diese bringt uns nicht weiter.
Das gemeinsame Ziel muss sein, endlich eine zeitnahe Nahversorgung für Büderich und die angrenzenden Ortsteile zu realisieren.

Fakt ist: für den bisherigen geplanten Standort muss ein Betreiber gefunden werden, damit der Markt schnell verwirklicht werden kann.

Hierzu gibt es Fristen. Sollte dies bis Fristablauf nicht gelingen, muss eine adäquate Alternative her.
Die Suche und die Vorbereitung einer solchen Alternative muss und darf im Sinne der Mitbürger jedoch nicht erst am letzten Tag der Frist beginnen.

Hier müssen Vorbereitungen bereits heute getroffen und gedacht werden, um den ohnehin schon schmerzlichen Zeitverlust zu kompensieren.