Was haben Sie für ältere Menschen im Programm und in petto?

06.08.2020

Ab wann fängt alt sein an? Ist man so alt wie man sich fühlt, oder wie andere einen sehen? Denken wir weniger in Schubladen.  Eine genaue Definition ist in meinen Augen nicht notwendig.

Im Zuge des demographischen Wandels sollten wir in jeder Lebenssituation der Bürger Herausforderungen und Probleme erkennen und diese konsequent lösen...

Vieles überschneidet sich oftmals oder bedingt einander.

Sichere Radwege helfen Menschen, die dank E-Bike länger mobil bleiben können gleichermaßen, wie unseren Schülern.

Nicht zuletzt durch Corona wurde vielen von uns bewusst, wie wichtig eine gute ärztliche Versorgung  vor Ort ist, egal ob Haus- oder Kinderarzt.
Hier müssen wir genauso am Ball bleiben, wie bei der Frage nach Wohnraum.

Viele ältere Menschen, auch und gerade in unseren Dörfern, leben alleine in großen Häusern auf großen Grundstücken. Die Arbeit, die dies mit sich bringt kann oft nicht alleine bewältigt werden. Gleichzeitig finden die Kinder oder Enkelkinder kein Bauland oder keine Immobilie.
Hier können alternative  Wohnkonzepte, seniorengerechter Wohnraum, aber auch Flexibilität bei der Hinterlandbebauung Lösungsansätze sein.
Kinder und Enkel kehren nach dem Studium oder der Ausbildung  zurück nach Werl und gehen uns als Stadtgesellschaft nicht verloren. Das hält Familien beieinander und erleichtert auch mögliche Pflegesituationen. 

Auch die Themen Einkaufen und Nahversorgung sind generationsübergreifend von Bedeutung.

Beim Stichwort Digitalisierung muss es uns bei aller Fortschrittlichkeit gelingen niemanden abzuhängen. Was die Jungen fordern, darf Ältere nicht überfordern.

Falsch wäre: Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht!

Besser ist: Miteinander! Füreinander!